Tag 1 – Mittwoch, 22. Juli 2026
Drei Tage voller Brainstorming, Ausrichtung und Rückblick auf die vergangenen Monate.
Auf über 1’600 Metern über Meer, hoch über Faido, wo Eule und Hase scheinbar noch Freunde sind, fanden wir die Ruhe, die wir gesucht hatten. Mitten in der Sonne der Alpen, fernab vom Alltag, sassen wir an einem einfachen Holztisch. Mit nichts weiter als Papier, Stiften und unseren Gedanken sprachen wir über die Zukunft – über das Weihnachtsgeschäft und über Biramel.
Von Mittwoch bis Freitag stand alles im Zeichen von Biramel. Gemeinsam reflektierten wir die vergangenen Monate, ordneten Ideen, hinterfragten Entscheidungen und entwickelten neue Perspektiven. Ohne Ablenkung, dafür mit viel Zeit für gute Gespräche und klare Gedanken.
Unsere Gastgeberin Sonja empfing uns herzlich mit einem freundlichen «Hoi zäme», als wir nach einer kurvenreichen Fahrt aus dem Auto stiegen. Nach den vielen Serpentinen erreichten wir unser Zuhause für die nächsten Tage hoch über Faido. Noch bevor wir unsere Zimmer bezogen, wurden wir direkt zum Mittagessen eingeladen.
Anschliessend richteten wir uns ein, packten unsere Unterlagen aus und machten uns auf den Weg zu dem kleinen, markanten Tisch, der für die nächsten Tage zum Mittelpunkt unserer Arbeit wurde. Dort breiteten wir unsere Blätter aus und begannen, gemeinsam über Biramel, unsere Ideen und die Zukunft zu sprechen.
Am Abend wurden wir mit einem feinen Curry, Reis sowie frischen Kräutern und Gemüse aus Sonjas Garten verwöhnt. Besonders spannend war es, mehr über ihre Lebensweise zu erfahren. Sie baut einen grossen Teil ihrer Lebensmittel selbst an und verfolgt das Ziel, sich zu einem guten Viertel bis zur Hälfte selbst zu versorgen. Hoch oben in den Bergen, weit entfernt vom nächsten Supermarkt und ohne für jede Kleinigkeit einen Helikopterflug in Kauf nehmen zu wollen, ist das nicht nur beeindruckend, sondern auch eine sehr sinnvolle und nachhaltige Art zu leben.

